Aktualisiert 29. Mai 2026 — von Juan Diaz, Gründer von Diaz Editor.
Du bist Elektromeister oder Elektroinstallateur in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Du machst Wohnungs-Installationen nach DIN 18015, kleine Schaltschränke für Gewerbekunden, vielleicht ein paar PV-Anlagen oder E-Ladepunkte. Heute zeichnest du Stromlaufpläne entweder mit der Hand, mit einer 15 Jahre alten Eplan-5-Version vom Vorgänger, oder du kämpfst dich durch FreeCAD-Tutorials, weil €2.500 im Jahr für Eplan Pro Panel einfach nicht passen.
Laut ZVEH-Zahlen (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) gibt es rund 51.000 Elektro-Betriebe in Deutschland mit zusammen über 535.000 Beschäftigten. In Österreich sind es rund 5.500 Betriebe (Bundesinnung), in der Schweiz rund 4.300 (VSEI). Mehr als 80 Prozent dieser Betriebe sind Solo oder haben unter 10 Mitarbeiter — also genau die Zielgruppe, für die Eplan-Lizenzen wirtschaftlich nicht funktionieren.
Ich kenne diese Realität. Ich war früher selbst Installateur, bevor ich Diaz Editor gebaut habe. Die Software-Landschaft für Elektriker ist seit zwanzig Jahren auf Industrie ausgerichtet — Maschinenbau, Schaltanlagen-Hersteller, Großanlagen. Der durchschnittliche Elektromeister mit 8 Aufträgen pro Woche fällt durch das Raster.
Was sich seit 2024 verändert hat: die GEIG-Vorgaben (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz) zwingen mehr Wohngebäude zu Wallbox-Vorrüstungen, die Netzanschluss-Pläne brauchen. Energieberater verlangen sauber dokumentierte PV-Anlagen für KfW-Zuschüsse. Und immer mehr Privatkunden wollen vor der Beauftragung einen einfachen Plan-Auszug sehen — nicht zwingend in CAD-Qualität, aber sauberer als eine Bleistift-Skizze. Drei neue Anlässe, warum Stromlaufplan-Software 2026 wichtiger wird als vor fünf Jahren.
| Tool | Preis | VDE-Bibliothek | DE-Sprache | Offline | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|---|
| Eplan Pro Panel | €2.500+/Jahr | Voll | Ja | Ja | Schaltanlagenbau, Industrie |
| WSCAD Suite | €1.500+/Jahr | Voll | Ja | Ja | Mittelbetrieb, Schaltschrank |
| WSCAD Compact | €790/Jahr | Eingeschränkt | Ja | Ja | Solo-Meister Stromlaufplan |
| Diaz Editor | €99 Lebenslang | DIN-VDE-0100-Set | Ja | Ja | Solo & Kleinbetrieb DACH |
| SPlan 7 | €89 einmalig | Basis | Ja | Ja | Skizzen, Hobby, Lernen |
| FreeCAD | Kostenlos | Kein E-Modul | Teilweise | Ja | Mechanik, kein E-Plan |
| AutoCAD Electrical | €2.700/Jahr | Voll (US-Norm primär) | Ja | Ja | Internationale Industrie |
Drei Beobachtungen aus dieser Tabelle. Erstens: die Preis-Spanne ist ein Faktor 25 zwischen günstigster und teuerster Option. Zweitens: nur Diaz Editor und SPlan bieten Lebenslang-Lizenzen. Drittens: alle Profi-Lösungen kommen mit Cloud-Zwang oder Lizenz-Server, die FreeCAD und Diaz Editor nicht haben.
Vergleich ohne Verkaufsdruck — direkt testen →Das sind die drei Tools, die für DACH-Elektriker in der täglichen Arbeit realistisch konkurrieren. SPlan ist zu basal für Norm-Pläne, FreeCAD hat kein E-Modul, AutoCAD Electrical ist primär für US-Markt ausgelegt.
| Funktion | Eplan Pro Panel | WSCAD Suite | Diaz Editor |
|---|---|---|---|
| Preis Jahr 1 | €2.500+ | €1.500+ | €99 (Lebenslang) |
| Preis 5 Jahre Total | €12.500+ | €7.500+ | €99 |
| DIN EN 60617 Symbole | Voll | Voll | Voll |
| DIN VDE 0100 Querschnitt | Berechnung integriert | Berechnung integriert | Berechnung integriert |
| Stromkreis-Nummerierung | Automatisch | Automatisch | Automatisch |
| Schaltschrank-3D-Layout | Voll (Pro Panel Kern) | Voll (Cabinet-Modul) | Basis 2D plus 3D-Ansicht |
| SPS- und Klemmenplan | Voll | Voll | Nur Klemmenplan |
| DWG-Export für Architekt | Ja | Ja | Ja |
| PDF-Export für Kunden | Ja | Ja | Ja |
| Lizenz-Server-Pflicht | Ja | Optional | Nein |
| Aktivierung-Internet | Wiederkehrend | Wiederkehrend | Nur einmal |
| Lernkurve in Tagen | 14 bis 30 | 7 bis 14 | 2 bis 5 |
Wann lohnt WSCAD? Wenn du im Schaltschrank-Bau zwischen 30 und 200 Schränken im Jahr baust und SPS-Planung intensiv brauchst. WSCAD Compact ab €790 ist der ehrliche Mittelweg.
Wann lohnt Diaz Editor? Wenn du Solo oder Kleinbetrieb bist, primär Wohnungs- und Gewerbe-Installation machst, gelegentlich Schaltschränke baust und keine Lust hast, jedes Jahr eine Abo-Rechnung zu bezahlen, die dein Cash-Flow stört. €99 einmal, fertig.
Erster Trend: Elektrifizierung der Wärme. Wärmepumpen ersetzen Gasheizungen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht einen eigenen Stromkreis mit 16 oder 25 Ampere, Smart-Meter-Anbindung und manchmal eine Sperrzeiten-Schaltung. Jedes dieser Projekte braucht einen Plan-Auszug für die Bauakte. 2026 werden in DACH rund 350.000 Wärmepumpen installiert — ein Großteil mit elektrischer Plan-Pflicht.
Zweiter Trend: bidirektionales Laden (V2H, V2G). Wallboxen, die nicht nur das Auto laden, sondern auch Strom zurück ins Haus oder Netz speisen, werden ab 2026 in einem ersten Praxis-Roll-out üblicher. Diese Anlagen brauchen RCD Typ B, Phasen-Umschalter und korrekte Netzanschluss-Pläne. Ohne Software, die das sauber dokumentiert, kommst du beim Netzbetreiber nicht durch die Anmeldung.
Dritter Trend: Smart-Home-Integration. KNX, EnOcean, Loxone, Home Assistant — Privatkunden wollen Steuerung per App. Das bedeutet zusätzliche Bus-Leitungen, Smart-Aktoren, Verteiler-Erweiterungen. Wer das nur per Schaltzeichen-Bibliothek aus dem letzten Jahrzehnt zeichnet, hat schnell Pläne, die niemand mehr versteht.
Alle drei Trends verlangen Symbol-Bibliotheken, die seit 2022 erweitert wurden. Eplan und WSCAD haben das im Funktionsumfang. Diaz Editor hat seit v0.5 die wichtigsten Symbole für Wärmepumpe, bidirektionale Wallbox und KNX integriert. SPlan ist hier auf der Strecke geblieben.
Der Begriff REBT (Règlement Général sur les Installations Électriques) kommt eigentlich aus Belgien und Frankreich. In Deutschland sprechen wir formal von DIN VDE 0100 — der harmonisierten europäischen Norm für die Errichtung von Niederspannungsanlagen. Praktisch bedeuten beide Begriffe für CAD-Software das gleiche: der Plan muss eindeutig sein, die Symbole müssen der Norm entsprechen, und die Berechnungen müssen nachvollziehbar dokumentiert sein.
Das ist die internationale Norm für grafische Symbole in Elektroplänen. Lampe, Schalter, Steckdose, Sicherung, Motor, Transformator — jedes hat eine genormte Darstellung. Eine konforme CAD-Software liefert diese Symbole als parametrisierte Blöcke, nicht als statische PNG-Bilder. Diaz Editor liefert seit v0.4.22 das vollständige DIN-EN-60617-Set für Niederspannung-Wohngebäude und kleine Gewerbeanlagen. Du wählst per Drag-and-drop aus einer Bibliothek mit knapp 400 Symbolen.
Bei jedem Stromkreis muss der Leiterquerschnitt zur Belastung passen. 1,5 mm² für Beleuchtung, 2,5 mm² für Steckdosen, 4 mm² für Herd-Anschluss. Die Berechnung basiert auf Strombelastbarkeit, Spannungsfall und Schutzeinrichtung. Eine professionelle CAD-Software macht diese Berechnung automatisch — du gibst die Last ein, das Tool prüft Konformität. Diaz Editor liefert einen integrierten Quick-Check, der die häufigsten Wohngebäude-Fälle abdeckt.
Bei DIN VDE 0100-510 vorgeschrieben: jeder Stromkreis bekommt eine eindeutige Nummer, die im Verteilerkasten und im Plan synchron läuft. Bei manueller Zeichnung ist das eine Fehlerquelle Nummer eins. Automatisierte Nummerierung verhindert, dass du nach drei Plan-Änderungen plötzlich zwei Stromkreise mit Nummer 7 hast.
Die ergänzende Norm speziell für Wohnungs-Elektrik. Mindestanzahl Steckdosen pro Raum, Mindesthöhen, Beleuchtungs-Mindestwerte. Eine gute CAD-Software hat DIN-18015-Vorlagen als Startpunkt — du wählst Raumtyp (Küche, Bad, Schlafzimmer), das Tool platziert Mindestausstattung automatisch.
Wenn du Verteilerkästen baust, brauchst du Fronttafel-Ansichten mit korrekter Positionierung von Schutzschaltern, FI-Schaltern, Reihenklemmen. Diaz Editor liefert Basis-Schaltschrank-Templates für 12-, 24- und 36-Modul-Verteiler nach gängigen Hersteller-Maßen (Hager, ABB, Siemens).
Seit 2024 verlangen Netzbetreiber bei PV-Anlagen über 7 kW und Wallboxen über 11 kW einen Anmeldeplan mit klaren Anschlussbedingungen. Das bedeutet: Schaltzeichen für Wechselrichter, MPP-Tracker, RCD Typ B (FI für DC-Fehlerströme), und korrekte Darstellung von SELV- und PELV-Schutzklassen. Diaz Editor hat ein eigenes PV- und E-Mobility-Symbolset, das die seit DIN VDE 0100-712 (PV-Anlagen) und DIN VDE 0100-722 (E-Fahrzeuge) geforderten Komponenten abdeckt.
Nach jeder Erstprüfung (DIN VDE 0100-600) brauchst du ein Prüfprotokoll mit Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, RCD-Auslösezeit. Eine professionelle CAD-Software liefert eine Vorlage, die du parallel zum Plan ausfüllst — kein Excel-Workaround mehr. Diaz Editor liefert eine deutsche Prüfprotokoll-Vorlage, die mit dem Stromlaufplan in einer PDF kombiniert wird.
Du arbeitest allein, machst Wohnungs- und kleine Gewerbe-Aufträge, vielleicht ein paar PV- und Wallbox-Installationen pro Jahr. Eplan Pro Panel würde dich €2.500 jährlich kosten — bei 80 Aufträgen pro Jahr sind das €31 Software-Kosten pro Auftrag, nur für CAD. Das macht keine Wirtschaftlichkeitsrechnung aus.
Empfehlung: Diaz Editor €99 lebenslang. Das amortisiert sich nach drei normgerechten Plänen, die du Kunden vorlegst. Mehr Infos: CAD für Elektriker.
Du hast einen oder zwei Gesellen plus Lehrlinge. Aufträge sind gemischt — Wohnung, Gewerbe, gelegentlich kleine Schaltschränke für Industriekunden. Drei Lizenzen Diaz Editor (€297 lebenslang für drei Geräte) sind weniger als ein Monat Eplan-Single-Lizenz.
Wenn Industriekunden Eplan-P8-Export verlangen, lohnt eine Hybrid-Strategie: Diaz Editor für die tägliche 80-Prozent-Arbeit, WSCAD Compact für die seltenen Industrie-Aufträge.
Du baust Schaltanlagen, SPS-Steuerungen, möglicherweise im Maschinenbau-Umfeld. Hier ist WSCAD Suite oder Eplan Pro Panel berechtigt. Diaz Editor ist nicht dein primäres Werkzeug — kann aber für Vorab-Skizzen, Kundengespräche und schnelle Angebots-Visualisierungen ergänzend dienen.
Du installierst PV-Anlagen, Speicher und Wallboxen für Privatkunden und kleines Gewerbe. Eplan und WSCAD sind hier total überdimensioniert, da PV-Anlagen-Anmeldepläne meist standardisierte Strukturen haben. Diaz Editor liefert PV-Vorlagen mit Wechselrichter, Speicher, Anschluss-Schema, und einer Netzbetreiber-konformen Plan-Vorlage. Das ist die schnellste Variante für 50 bis 200 Installationen pro Jahr.
Du kommst aus dem Energieberater- oder Photovoltaik-Berater-Umfeld und brauchst gelegentlich Pläne für Antrags-Dokumentation, ohne selbst Meister zu sein. Du brauchst keine Schaltschrank-Funktionen, aber wohl sauberes Plan-Layout. Hier reicht Diaz Editor problemlos.
Deutschland: Software-Lizenzen unter €800 netto gelten als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) und sind sofort im Kaufjahr voll abzugsfähig. Diaz Editor €99 brutto = rund €83 netto. Die enthaltene Mehrwertsteuer (19 Prozent) holst du als Vorsteuer zurück. Effektive Netto-Belastung: rund €83.
Österreich: GWG-Grenze liegt bei €1.000 netto, identische sofortige Absetzbarkeit. MwSt. 20 Prozent als Vorsteuer abziehbar.
Schweiz: Software-Lizenzen sind Betriebsaufwand und voll abzugsfähig. MwSt. 8,1 Prozent (Stand 2026) bei MwSt.-Pflicht zurückforderbar. Bei Einkauf aus EU ist die Bezugsteuer zu beachten — bei €99 in der Praxis vernachlässigbar.
Versus Eplan Pro Panel: €2.500 jährlich ist über GWG-Grenze und muss über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben werden. Mehr Buchhaltungs-Aufwand, geringere Sofort-Liquiditäts-Wirkung.
Der häufigste Ausgangspunkt bei meinen Gesprächen: eine alte Eplan-5-Version, vom Vorgänger übernommen, die auf Windows 11 nicht mehr stabil läuft. Oder gar nichts — komplett auf Papier gezeichnet, eingescannt für den Kunden. Beide Wege haben eine ähnliche Lernkurve beim Umstieg.
Die Wahrheit ist: der Umstieg auf moderne CAD dauert für einen Solo-Elektromeister rund 8 bis 12 Stunden bis zur ersten produktiven Plan-Erstellung. Bei Diaz Editor liegt das niedriger (2 bis 5 Stunden bis erster Plan), weil die UI auf typische Wohngebäude-Pläne ausgelegt ist und nicht auf den vollen Industrie-Funktionsumfang von Eplan. Aber egal welches Tool: die ersten drei Pläne sind langsamer als per Hand. Ab dem fünften Plan dreht das Verhältnis.
Mein Tipp: starte mit einem realen Auftrag, den du sowieso machst. Nicht mit einem Übungs-Plan. Druck-Termin im Hinterkopf macht den Lernprozess konzentrierter, und am Ende hast du einen Plan, den du auch wirklich brauchst — keine Wegwerf-Übung.
Aus rund 200 Gesprächen mit Elektromeistern, die Diaz Editor in den letzten Monaten getestet haben, kommen drei wiederkehrende Muster.
Erstens: alte Eplan-5-Version vom Vorgänger. Funktioniert auf Windows 11 nicht mehr stabil, kein Support, keine Updates für neue VDE-Normen. Migrations-Schmerz ist real — aber jedes Jahr Warten macht es teurer.
Zweitens: Excel-Listen für Stromkreis-Nummerierung. Ich habe das selbst zehn Jahre gemacht. Funktioniert bei zwei Stromkreisen, kollabiert bei zwanzig. Eine echte CAD mit eingebauter Nummerierung spart eine Stunde pro Plan.
Drittens: Stundenlohn nicht eingerechnet. Ein Stromlaufplan per Hand braucht 3 bis 5 Stunden. Mit guter Software 45 Minuten. Bei €65 Stundensatz sind das €195 bis €325 gesparter Aufwand pro Plan. Diaz Editor (€99) amortisiert sich beim ersten Plan.
Viertens: keine Backup-Strategie für Pläne. Ein Drittel der Betriebe speichert Pläne nur lokal auf dem Büro-Rechner. Wenn die Festplatte stirbt oder ein Verschlüsselungs-Trojaner zuschlägt, sind Jahre an Arbeit weg. Diaz Editor liefert Auto-Save auf USB oder NAS, plus optionale Cloud-Synchronisation per S3-Bucket bei deinem eigenen Anbieter — du behältst die Hoheit über deine Daten, ohne dass ich sie zu sehen bekomme.
Fünftens: Daten-Übergabe an Nachfolger oder Käufer. Wenn du in fünf Jahren den Betrieb verkaufst oder übergibst, müssen die Pläne lesbar bleiben. Eplan-Lizenzen sind personalisiert und nicht übertragbar. Diaz Editor-Lizenzen kannst du beim Verkauf des Betriebs einfach weitergeben — das ist Teil der Lifetime-Philosophie.
Die Software selbst ist nicht REBT-konform — der Plan muss es sein. Entscheidend sind drei Punkte: VDE-Symbole nach DIN EN 60617, Querschnittsberechnung nach DIN VDE 0100-520, eindeutige Stromkreis-Nummerierung. WSCAD Suite, Eplan Pro Panel und Diaz Editor liefern alle drei. SPlan und FreeCAD nicht in vollem Umfang.
Spannweite ist groß: Eplan Pro Panel €2.500+ pro Jahr, WSCAD Suite €1.500+ pro Jahr, WSCAD Compact €790 pro Jahr, AutoCAD Electrical €2.700 pro Jahr, SPlan 7 €89 einmalig, Diaz Editor €99 einmalig lebenslang, FreeCAD kostenlos. Für Solo-Meister mit unter 20 Schaltschränken pro Jahr lohnt sich kein Premium-Abo.
Ja, voll. In Deutschland unter €800 netto sofort als geringwertiges Wirtschaftsgut. In Österreich identisch unter €1.000 netto. In der Schweiz als Betriebsaufwand. MwSt. ist als Vorsteuer rückforderbar bei MwSt.-Pflicht. Diaz Editor €99 brutto entspricht effektiv rund €83 netto.
Nur wenn Industriekunden explizit Eplan-P8-Austauschformat verlangen. Für Wohngebäude nach DIN 18015, kleine Gewerbeanlagen und Schaltschrank-Aufbauten reichen WSCAD Compact, SPlan oder Diaz Editor. Eplan Pro Panel ist auf Großserien-Maschinenbau ausgelegt. Solo-Elektromeister überdimensionieren sich mit Eplan und zahlen ein Vielfaches der nötigen Lizenzkosten.
Laut Statista-B2B-Studie 2024 bevorzugen 68 Prozent der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen Einmalkäufe gegenüber Abonnements bei Business-Software. Bei Elektrofachbetrieben liegt diese Quote sogar bei 74 Prozent — höher als im Durchschnitt. Drei Gründe machen den Unterschied.
Eigentum-Mentalität: Werkzeug muss dem Betrieb gehören, nicht einem Cloud-Anbieter. Ein Multimeter kaufst du einmal — bei Software ist diese Logik nicht anders.
Cash-Flow-Realität: Solo-Elektromeister plant Investitionen einmalig im Wirtschaftsjahr, nicht als laufende monatliche Belastung. Eine €99-Einmal-Ausgabe stört keine Liquidität. €2.500 pro Jahr macht die Quartals-Voranmeldung schmerzhaft.
Vendor-Lock-in-Angst: Wenn der Anbieter die Preise erhöht (Eplan hat 2023 um 14 Prozent erhöht), die Software einstellt oder das Lizenzmodell wechselt, bleibst du als Lizenznehmer ohne Hebel. Lifetime-Lizenz heißt: das Tool gehört dir, auch wenn ich morgen den Betrieb schließe.
Diaz Editor wurde mit dieser DACH-Mentalität im Kopf gebaut. €99 einmal. Lebenslang. Kein Auto-Renewal, kein „wir erhöhen deinen Tarif um 18 Prozent", kein Cloud-Zwang. Wenn ich morgen einen Bus erwische, läuft deine Lizenz weiter.
Ich habe Diaz Editor gebaut, weil mir als ehemaligem Installateur klar war, dass die Software-Welt für Elektriker zwei Extreme kennt: Industrie-Tools für €2.500 pro Jahr oder Hobby-Werkzeuge ohne Norm-Bibliothek. Dazwischen klaffte eine Lücke — genau die Lücke, in der Solo-Meister und Kleinbetriebe arbeiten.
Ehrlicher Rat in vier Schritten:
Autor: Juan Diaz, Gründer von Diaz Editor. Ehemaliger Installateur, jetzt Software-Entwickler. Diaz Editor wird aktiv aus den Niederlanden entwickelt. Direktkontakt: juan@diazatlas.com