PV Planungssoftware 2026: die Solaranlage lokal und offline planen

2026-08-12 · Diaz Editor

Eine Photovoltaikanlage wird auf dem Dach entschieden, nicht am Schreibtisch. Genau dort, wo die Module liegen, ist das Netz oft am schwächsten. Wer die Belegung ändern muss, weil ein Kaminzug im Weg steht, will nicht auf eine Cloud warten, die gerade puffert. Deshalb setze ich auf eine PV Planungssoftware, die vollständig lokal läuft und den Plan dann speichert, wenn ich ihn ändere, und nicht dann, wenn die Verbindung es zulässt. In diesem Artikel zeige ich, was eine gute PV Planungssoftware können muss, wie ich vom Dachaufmaß zum Stringplan komme und wie sich der offline-Ansatz von den bekannten Cloud-Tools unterscheidet. Wenn du mitprüfen willst, kannst du den Editor offline testen — der Test kostet nichts.

Was eine PV Planungssoftware wirklich können muss

Eine PV Planungssoftware ist kein Malprogramm für hübsche Dächer. Sie ist ein Werkzeug, das drei Dinge belastbar liefern muss: eine korrekte Modulbelegung, einen sauberen Stringplan und eine Dokumentation, die vor der Anmeldung standhält. Der Markt macht Druck. 2024 wurden in Deutschland über 16 Gigawatt neue PV-Leistung zugebaut, und Ende 2024 waren mehr als vier Millionen Anlagen in Betrieb. Jede einzelne davon musste geplant, verkabelt und angemeldet werden.

Der erste Schritt ist immer das Dach. Ohne exaktes Aufmaß von Firsthöhe, Traufhöhe, Dachneigung und den störenden Elementen wie Gauben, Kaminen und Dachfenstern bleibt jede Belegung eine Schätzung. Eine gute PV Planungssoftware trennt die tragende Fläche von der Verschattung. Erst danach kommt die Frage, wie viele Module in welcher Ausrichtung überhaupt passen.

Der zweite Schritt ist die Verschaltung. Module in einem String müssen zueinander passen, sonst zieht das schwächste die ganze Kette nach unten. Wer eine Reihe verschattet, sollte sie nicht mit den unverschatteten Modulen in denselben String legen. Diese Entscheidung trifft man am Dach, mit dem Plan vor Augen, nicht drei Tage später im Büro.

Der dritte Schritt ist der Export. Am Ende braucht der Elektriker einen Plan, den er lesen kann, und die Anmeldung braucht saubere Unterlagen. Ich exportiere meine Pläne als DXF, weil dieses Format jeder Betrieb öffnet, ohne eine Jahreslizenz zu kaufen. Eine PV Planungssoftware, die dich in ein proprietäres Format sperrt, kostet dich später Zeit und Geld.

Dachaufmaß, Modulbelegung und Verschattung

Ich beginne jeden Plan mit dem Dachumriss im Maßstab. Darauf lege ich die Module als echte Bauteile mit realen Maßen, meist 1722 mal 1134 Millimeter für ein gängiges Modul. Die Randabstände zur Traufe und zum First halte ich als feste Regel ein, damit Wind und Wartung Platz haben. Erst wenn die Belegung steht, ziehe ich die Verschattungslinien für die tiefstehende Wintersonne ein. So sehe ich sofort, welche Module ich in einen eigenen String legen muss.

Warum ich lokal plane: die Diaz-Editor-Lösung

Ich baue meine PV-Pläne seit Jahren lokal auf dem Laptop, und der Grund ist simpel: das Dach hat keinen WLAN-Anschluss. Diaz Editor ist eine reine Desktop-CAD-Anwendung. Sie startet ohne Login, speichert auf die eigene Festplatte und braucht für keinen einzigen Arbeitsschritt eine Internetverbindung. Das ist kein Nebeneffekt, sondern die Kernentscheidung hinter der CAD-Software für PV- und Solarbetriebe.

Für die PV-Planung heißt das konkret dreierlei. Erstens: die Module liegen als wiederverwendbare Bauteile in einer Bibliothek. Ich lege einen Modultyp einmal an und ziehe ihn in jeden neuen Plan, statt Rechtecke neu zu zeichnen. Wie ich das Solarmodul als Bauteil einsetze, ist einmal eingerichtet und danach eine Sache von Sekunden. Zweitens: jedes Gewerk liegt auf einem eigenen Layer. Dachfläche, Module, Verkabelung und Beschriftung lassen sich getrennt ein- und ausblenden, sodass der Dachdecker seinen Plan bekommt und der Elektriker seinen. Drittens: der Export läuft lokal. Ein Klick erzeugt eine DXF-Datei, die auf jedem Rechner aufgeht.

Der offline-Ansatz hat noch einen Vorteil, über den selten jemand spricht: Datenschutz. Kundendaten, Adressen und Dachfotos bleiben auf meinem Gerät. Ich lade keine Grundrisse fremder Häuser auf einen Server, dessen Standort ich nicht kenne. Für viele meiner Kunden ist genau das ein Argument, das den Auftrag entscheidet.

Und der Preis passt zur Arbeitsweise eines Handwerksbetriebs. Diaz Editor ist eine einmalige Lizenz statt eines Monatsabos, die günstigste Stufe liegt bei 99 Euro einmalig. Wer zehn Jahre plant, zahlt einmal und nicht hundertzwanzig Mal. Du kannst zuerst den Editor offline testen und danach entscheiden.

Vom Dachaufmaß zum Stringplan: ein Praxisbeispiel

Nehmen wir ein typisches Einfamilienhaus: Satteldach nach Süden, 35 Grad Neigung, ein Kamin auf der linken Dachhälfte. Der Kunde will eine 10-Kilowatt-Anlage. So gehe ich vor.

Zuerst das Aufmaß. Ich zeichne den Dachumriss mit den echten Maßen und markiere den Kamin als Sperrfläche. Um den Kamin herum halte ich einen Abstand ein, damit der Schlagschatten am 21. Dezember die untere Modulreihe nicht trifft. Das kostet mich zwei Module Platz, spart aber jedes Jahr Ertrag.

Dann die Belegung. Ein 420-Watt-Modul, 24 Stück, ergibt gut 10 Kilowatt. Ich lege 24 Module in vier Reihen, lasse die zwei Plätze neben dem Kamin frei und beschrifte jede Reihe. Der Plan zeigt jetzt exakt, was auf das Dach kommt.

Danach der Stringplan. Die 24 Module teile ich in zwei Strings zu je 12. Die vom Kamin leicht verschattete Reihe bekommt einen eigenen String, damit sie die andere nicht ausbremst. Ich beschrifte Plus und Minus, die Kabelwege und den Weg zum Wechselrichter. Der Elektriker sieht auf einen Blick, was wohin gehört. Diese eine saubere Zeichnung erspart am Montagetag die Rückfrage, die sonst eine halbe Stunde und zwei Anrufe kostet.

Zum Schluss die Unterlagen. Jede fertige Anlage muss man ohnehin im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registrieren, und für den Netzbetreiber braucht es einen sauberen Plan. Mein DXF-Export liefert genau das. Die ganze Kette, vom leeren Dach bis zum fertigen Stringplan, läuft ohne eine einzige Sekunde online. Wer den Ablauf noch weiter automatisiert sehen will, findet die geplanten Funktionen auf der Roadmap.

PV Planungssoftware im Vergleich: PVsyst, Aurora und SketchUp

Ich rede nicht schlecht über die etablierten Werkzeuge, denn sie sind gut in dem, wofür sie gebaut wurden. Nur ist das nicht immer das, was ein Installationsbetrieb täglich braucht.

PVsyst ist der Standard für die Ertragssimulation. Wer eine große Freiflächenanlage rechnet und jede Kilowattstunde belegen muss, kommt daran kaum vorbei. Für das schnelle Belegen eines Steildachs vor Ort ist es überdimensioniert, und die Lizenz kostet mehrere Hundert Euro pro Jahr. Ich habe an anderer Stelle beschrieben, wie sich lokale Planung von PVsyst unterscheidet: Simulation ist nicht dasselbe wie Werkstattzeichnung.

Aurora Solar ist eine reine Cloud-Plattform mit starker Fernplanung über Luftbilder. Der Preis läuft als Abo, und ohne Verbindung steht das Werkzeug still. Genau das ist auf dem Dach das Problem. SketchUp zeichnet dreidimensional sehr schön, ist aber kein Fachwerkzeug für Strings und Nennleistungen, und auch hier ist die aktuelle Version ein Abo.

AutoCAD LT kann DXF perfekt, kostet aber ebenfalls mehrere hundert Euro jährlich und bringt keine PV-Logik mit. Man zeichnet Linien, keine Module. Der Unterschied bei Diaz Editor ist die Kombination: echte Bauteile, DXF-Export und eine einmalige Zahlung. Wer die Modelle nebeneinander sehen will, kann die einmaligen Lizenzen vergleichen und selbst rechnen, ab wann sich ein Abo nicht mehr lohnt.

Häufige Fragen zur PV Planungssoftware

Brauche ich eine Ertragssimulation wie in PVsyst? Für kleine Aufdachanlagen selten. Die Simulation lohnt sich bei großen oder komplexen Projekten. Für das Belegen, Verschalten und Dokumentieren eines Wohnhausdachs reicht eine PV Planungssoftware, die Module, Strings und den DXF-Export sauber beherrscht. Viele Betriebe rechnen den Ertrag mit einer separaten Faustformel und planen das Dach getrennt.

Läuft die Planung wirklich komplett offline? Ja. Diaz Editor startet ohne Login und speichert lokal. Kein Arbeitsschritt vom Aufmaß bis zum Export braucht Internet. Das ist auf dem Dach entscheidend, wo der Mobilfunk oft schwach ist, und es hält Kundendaten auf deinem eigenen Gerät statt auf einem fremden Server.

In welchem Format bekomme ich den Plan heraus? Als DXF. Dieses Format öffnet praktisch jedes CAD-Programm und jeder Netzbetreiber akzeptiert es. So bleibst du unabhängig und musst niemanden zwingen, dieselbe Software zu kaufen. Die Unterlagen für die Anmeldung im Marktstammdatenregister lassen sich damit ohne Zwischenschritt erzeugen.

Kostet die Software ein Abo? Nein. Diaz Editor ist eine einmalige Lizenz. Die günstigste Stufe liegt bei 99 Euro einmalig, und es gibt Stufen für größere Teams. Optionale KI-Funktionen sind ein separates Monatsabo, aber die gesamte PV-Planung funktioniert ohne diese Zusatzstufe.

Kann ich mehrere Gewerke im selben Plan trennen? Ja, über Layer. Dachfläche, Module, Verkabelung und Beschriftung liegen auf eigenen Ebenen. So bekommt jeder Beteiligte genau seinen Ausschnitt, ohne dass du drei getrennte Dateien pflegen musst. Das spart auf jeder Baustelle Rückfragen und verhindert Fehler beim Übertragen.

Der nächste Schritt

Eine Photovoltaikanlage ist so gut wie ihr Plan. Wenn die Modulbelegung stimmt, der Stringplan zum Dach passt und die Unterlagen sauber sind, läuft die Montage schnell und die Anmeldung ohne Rückfragen. Genau dafür brauchst du eine PV Planungssoftware, die dort funktioniert, wo die Arbeit passiert, und nicht nur im Büro mit stabilem Netz. Ich plane seit Jahren lokal, weil mich das unabhängig von Verbindung, Abo und fremden Servern macht. Der einfachste Weg, das zu prüfen, ist ein eigener Test: Lade dir Diaz Editor herunter, zeichne ein Dach, belege es und exportiere den Plan als DXF. Wenn du sehen willst, ob die Arbeitsweise zu deinem Betrieb passt, kannst du jetzt den Editor offline testen und danach in Ruhe die einmaligen Lizenzen vergleichen.

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